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Projekte

Kinderdorf Sarasvathi

Das Sarasvathi Kinderdorf war ein spezielles Zuhause für Waisen-, Halbwaisen und Kinder, deren Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, für sie zu sorgen.

Schliessung des Sarasvathi-Kinderdorfs

Das 2004 gegründete Sarasvathi-Kinderdorf wurde am 25. Februar 2019 geschlossen. Diese Entscheidung wurde nach sorgfältigem Abwägen verschiedener Faktoren vor Ort getroffen.

In den letzten Jahren gab es immer wieder neue und wechselnde gesetzliche Vorschriften von der Regierung, die kaum zu erfüllen waren und die mit dem Wohl der Kinder nichts zu tun hatten.  Diese Auflagen belasteten den Betrieb des Kinderdorfes massiv. Dazu kam die Bedrängung des Projektteams durch lokale Beamte. Fast täglich gab es neue Regeln und Rundschreiben. Unter grössten Anstrengungen war es dem Regenboog-Team in den letzten Jahren gelungen, den ständigen Forderungen und Anweisungen der Behörden nachzukommen, um die Schliessung des Kinderdorfes abzuwenden.

Letzten Endes wurden der administrative Aufwand und der Druck, kaum Mögliches möglich zu machen, aber so gross, dass auch die Existenz der anderen Projekte bedroht war. Man sah sich mit dem Szenario konfrontiert, beim angestrengten Versuch, das Kinderdorf zu erhalten, alle anderen Projekte zu verlieren. Nach sorgfältigen Überlegungen entschied sich darum das Regenboog-Team zum unausweichlichen Schritt der Schliessung. Auch wenn wir verstehen, dass es keine bessere Lösung geben konnte, bedauern wir die Situation sehr.

Das Schicksal des Sarasvathi-Kinderdorfs ist leider kein Einzelfall. In Tiruvannamalai gab es früher mehr als 50 Kinderheime. Im Februar 2019 gab es nur noch deren 27.

Das Wohlergehen der Mädchen und ihre Entwicklung in Richtung Selbstbestimmung ist oberstes Ziel!

Wir haben einen Weg gefunden, bei der das Wohl der Mädchen aus dem Kinderdorf ebenso im Zentrum steht wie der sichere Fortbestand der anderen Projekte. Die Mädchen konnten bei ihren alleinerziehenden Müttern, ihren Grosseltern oder bei ausgesuchten Betreuerinnen platziert werden. Dort werden sie weiterhin eng begleitet. Sie erhalten die nötige finanzielle Unterstützung für Ausbildung und Lebenskosten und stehen in direktem Kontakt mit Madhan und seinen Leuten.

Ab dem neuen Schuljahr, das im Mai beginnt, haben alle Mädchen die Möglichkeit eine weiterführende Schule in der Umgebung oder ein Internat zu besuchen. Um das Wohlbefinden der Mädchen und die Fortsetzung ihrer Ausbildung zu gewährleisten, werden sie vom Regenboog-Team regelmässig besucht. So kann unser primäres Anliegen, nämlich dass alle Kinder eine Ausbildung erhalten, gewährleistet werden. Zudem findet einmal im Monat eine Zusammenkunft aller Mädchen mit dem Team statt, um sich auszutauschen und die engen Freundschaften aufrecht zu erhalten.

Die Anlage des Kinderdorfes wird auch in Zukunft Teil der wirkungsvollen Entwicklungsarbeit von Regenboog sein. Zurzeit befinden sich auf dem Areal 7000 Baumsetzlinge. Innert Kürze soll diese Zahl auf 25 000 wachsen, bevor die Bäume auf und rund um den Berg Arunachala gesetzt werden. Dies ist Teil des Beitrags von Regenboog zum Klimaschutz und soll ganz konkret drohenden Dürren entgegenwirken. Es existieren verschiedene weitere Verwendungsideen für den Campus, welche Madhan abwägt. Eine davon ist beispielsweise die Einrichtung von beruflichen Bildungsangeboten, die es TaglöhnerInnen erlauben würde, ein sicheres Einkommen für ihre Familien zu erwirtschaften.

 

Das Kinderdorf hat vier Wohnhäuser. In jedem einzelnen Haus, das nur aus einem einzigen Wohnraum besteht, lebten jeweils 12 Mädchen im Alter von 3-19 Jahren zusammen mit zwei Hausmüttern.

 

Alle Mädchen besuchen eine Schule. Sie werden in ihrer Ausbildung solange unterstützt, bis sie einen höheren Abschluss besitzen und/oder erwerbsfähig sind. Da es für die Mädchen wichtig ist, mit ihren Wurzeln in Verbindung zu bleiben, wurde sicher gestellt, dass sie ihre Dörfer und – sofern vorhanden – ihre Verwandten regelmässig besuchen konnten.

 

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Freitag, 23. August 2019 - Winterthur:09:56, Tamil Nadu:12:56

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